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B S V - Badischer Schachverband e.V.

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Aktuelles
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Kategorie:
allgemein Brisant!
vom 08.05.2017, 01:32 von Dr. Uwe Pfenning (veröffentlicht von Frank Schmidt)
Zwei brisante Themen!
 
Bodensee-Cup ohne Baden
Leider gelang es nicht, ein Team für den diesjährigen Bodensee-Cup zu organisieren. Die Gründe sind vielfältig, neben den Organisationsproblemen durch viele gleichzeitige Veranstaltungen, gab es auch kommunikative Defizite im internen Austausch. Letztlich muss man diese aber als Verbandspräsident verantworten, zumal es sich um eine zentrale und beliebte Veranstaltung handelt mit Außenkontakten des BSV.
Dieses Missgeschick bedeutet aber keinesfalls, dass sich Baden vom Bodensee-Cup abwendet. Gerade im Februar gab es einen wunderbaren Austausch mit Schweizer Jugendlichen. Wir sind froh über diese internationalen Austausche mit Alsace/Elsass und der Schweiz und möchten diese nicht gerne nur pflegen, sondern auch ausbauen. Die kurzfristige Absage ist deshalb blamabel und nicht fair gegenüber dem Engagement der Kollegen. Leider hatte sich zuvor auch Vorarlberg rechtzeitig abgemeldet, so dass der Bodensee-Cup zur Disposition stand. Umso wichtiger wäre unsere Teilnahme gewesen. Schließlich gilt es das neue Konzept zum Erfolg zu führen.
Über die organisatorischen Defizite wird im Präsidium gesprochen, um durch eine Umverteilung von Verantwortlichkeiten eine rechtzeitige und bessere Organisation des Teams zu gewährleisten. Bei dem diesjährigen Veranstalter in der Schweiz und den anderen teilnehmenden Mannschaften ist eine große Entschuldigung und Wiedergutmachung von Baden angebracht. Dazu werden wir uns etwas einfallen lassen.
Da sich diese traurige Entwicklung parallel zur Bundesvereinskonferenz und Bundesliga-Finalrunde in Berlin anbahnte, konnte nur mit Verzögerung reagiert werden.
 
Uwe Pfenning, BSV-Präsident
 
 
DSB kündigt Vertrag mit Baden wegen Sondertarif »passive Mitglieder«
Der DSB hat vor wenigen Wochen den Sondervertrag mit Baden zu den Sondertarifen für passive Mitglieder gekündigt. Anlass war ein Rechtsgutachten, dass dieser Vertrag formal vom Bundeskongress hätte beschlossen werden müssen. Aus diesen formalen Gründen hat sich nun eine Grundsatzdiskussion im DSB entwickelt, wie mit passiven Mitgliedern umzugehen ist. Hierzu haben die Landesverbände verschiedene Formate. Deshalb befinden wir uns mit den befreundeten Landesverbänden aus Bayern, Württemberg und Rheinland-Pfalz im Gespräch. Bei diesen Landesverbänden ist die Anzahl passiver Mitglieder sehr hoch.
Ziel ist eine gemeinsame Lösung für alle Landesverbände, die den DSB nicht benachteiligt und den Landesverbänden keine weiteren Kosten verursacht. Da passive Mitglieder eigentlich keine Leistungen beanspruchen, die der DSB durch den Spielbetrieb und Fortbildungsmaßnahmen überwiegend leistet, macht es Sinn, bei passiven Mitgliedern den Beitrag abzusenken. Die Vereinigung Baden/DSB sah hierfür einen Regelbeitrag von 5 Euro vor (anstatt der üblichen 10 Euro für aktive Mitglieder. Die Finanzierung dieses Minderbeitrages erfolgte durch ein Umlegen auf die ohnehin überwiegende Anzahl aktiver Mitglieder (ca. 12:1). Ziel ist es, passive Mitglieder im Verein zu halten und Abmeldungen zu vermeiden. Unser Schachsport braucht jedes Mitglied, ob aktiv oder passiv für die Vereine, die Außendarstellung und auch den internen Spielbetrieb.
Das Thema wird beim Verbandstag besprochen und war schon Thema bei der erweiterten Präsidiumssitzung. Derzeit haben wir Bestandsschutz für die Beitragszahlungen bis 2018. Damit verbleibt genügend Zeit für eine neue, formal richtige und sozial gerechte Lösung.
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